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Globaler Aktionstag, 12. Mai 2012


Am 12. Mai gehen weltweit Menschen auf die Straßen und Plätze, um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Natur und sozialem Miteinander haben weltweit ihren Ursprung in einer unsolidarischen und naturzerstörenden Wirtschaftsordnung, fortwährendem Demokratieabbau, einem unsolidarischen Geldsystem sowie ungerechten Eigentumsverhältnissen. Das System ist nicht in der Krise, sondern die Krise ist das System! Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, ein gerechtes und solidarisches Miteinander zu entwickeln!

Deshalb heißt es am 12. Mai: Ya basta! Es reicht!

Und die Vision bleibt: democracia real Ya! Echte Demokratie Jetzt!

Macht mit – Sternmarsch zum Alex/Neptunbrunnen 12. Mai Los geht’s – an allen Startpunkten um 14 Uhr

Weitere Infos gibts hier --> http://12mai-berlin.org



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Ausstellung im April/ Mai


Lokalkolorit – Heimatkunde Teil 1
Klaus Bortoluzzi, Denise Sheila Puri und Simone Schwartz

26.–28.04. / 03.–12.05.: Do–Sa 15–19 Uhr geöffnet
in der Galerie R31, Reuterstraße 31



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Ausstellung im Juni


Lokalkolorit – Himmel und Hölle (Erde)
Klaus Bortoluzzi, Denise Sheila Puri und Simone Schwartz

15.–17.06.2012
Fr 19–22 Uhr, Sa 15–22 Uhr, So 15–19 Uhr

in der Galerie R31, Reuterstraße 31
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Das Lokalkolorit macht einen Ort für Fremde erkennbar und unterscheidbar. Dies kann ein positives oder eher negatives Bild ergeben, je nachdem welche Klischees besonders hervor gehoben werden. Ob in den Himmel gelobt oder als Hölle auf Erden gebrandmarkt, die Realität und Wahrheit liegt bekanntlicher Weise irgendwo dazwischen und im Auge des Betrachters. Im Allgemeinen werden die beiden extremen Zustände „Himmel und Hölle“ in ein Leben nach dem Tod verlagert. Doch wer kann schon sagen, was „Himmel“ und was „Hölle“ ist? Die mythologischen Vorstellungen treffen als „Black Box“ auf den „White Cube“. Die drei KünstlerInnen Klaus Bortoluzzi, Denise S. Puri und Simone Schwartz verbinden „Kunst, Klimbim und Co“, Fotografien, Zeichnungen, Berlin- und Neukölln- Objekte zu einer Collage mit Wiedererkennungseffekt. Bruchstücke des eigenen Alltags werden in das   Spannungsfeld zwischen Klischee und Original gesetzt. Das Ergebnis erhebt keinerlei Anspruch auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Es ist ein persönlicher Eindruck, ein öffentliches Nachdenken, ein Finden und Suchen …



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Sonderangebot


Blechschilder „Zufälligkeiten“
Künstlerexemplare mit kleinen Mängeln / Restposten aus Überproduktion
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Stahlblech, weiss, 0,32 x 101 x 144 mm, Gewicht ca. 36 g, 2 fbg. grün (Pantone 362C) + weiss bedruckt und lackiert, abgerundete Ecken, leicht gewölbt, 4 Befestigungslöcher, Randprägung, Rückseite mit Papier kaschiert. 100% Made in Neukölln! Produziert von der Gesellschaft für Blechemballage und Plakat-Industrie mbH, Schinkestr. 20, 12047 Berlin, www.plakat-industrie.deBild "Zufaelligkeiten-01.jpg"

„Zufälligkeiten“
für die Bundesgartenschau Gera/ Ronneburg 2007 (1. Preis des künstlerischen Ideenwettbewerbs „Den Park in die Stadt holen“ für die Bundesgartenschau Gera/ Ronneburg 2007)

Naturpoesie im prosaischen Stadtraum

Die Bundesgartenschau verbindet sich mit einem vielfältigen Kunst und Kulturprogramm. Zu den künstlerischen Gestaltungen, die im öffentlichen Raum realisiert wurden, zählt das Kunstprojekt »Zufälligkeiten«. Bild "Zufaelligkeiten-02.jpg"Das Projekt wurde im Rahmen des künstlerischen Wettbewerbs »Den Park in die Stadt holen« (2004) mit dem 1. Preis aus gezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

»Aufgabe des Wettbewerbes war, den Park und seine Verankerung im städtischen Gefüge mit künstlerischen Mitteln, … ins Bewusstsein zu bringen und somit zu einer übergreifenden Stadtkultur beizutragen.« (Zur Wettbewerbsaufgabe, aus der Dokumentation »Den Park in die Stadt holen« zum künstlerischen Ideenwettbwerb 2004 herausgegeben vom Stadtplanungsamt und Kulturdirektion der Stadt Gera)

Die Idee: Zwölf gleich große Schilder, mit weißer Schrift auf grünem Grund, markieren die kürzeste Wegeverbindung zwischen »Hofwiesenpark« und Stadtzentrum, die »park-stadt/stadt-park-Achse«.Bild "Zufaelligkeiten-03.jpg"
Auf den Schildern sind zwölf »Zufälligkeiten«, bildhafte Naturbeschreibungen aus C. C. L. Hirschfelds »Theorie der Gartenkunst« (1779), zu lesen.
So sind die Erscheinungen der Natur ohne jegliches konkretes Abbild im Stadtraum präsent. Sie können imaginäre Bilder im Kopf des Betrachters erzeugen und dessen Blick auf die Umgebung verändern.

Im Rahmen der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg 2007 wurde das Projekt mit freundlicher Unterstützung der Stadt Gera und Electrabel realisiert.

»Theorie der Gartenkunst« Christian Cay Laurenz Hirschfeld, Kiel, Febr. 1779 Bild "Zufaelligkeiten-04.jpg"
Zweyter Abschnitt. Von den verschiedenen Charakteren der Landschaft Zufälligkeiten und ihren Wirkungen.


» Die Natur hat eine Menge von zufälligen Erscheinungen, womit sie in verschiedenen Jahreszeiten und in verschiedenen Tagesstunden ihre Landschaften verschönert. All diesen Veränderungen in der Natur, die wir hier unter dem Namen der Zufälligkeiten begreifen, scheinen neue Lagen, oft neue Gegenstände selbst zu bilden. ...
... Sie erfrischen durch eine beständige Abwechslung in der Beleuchtung und Beschattung der Scene, in den Spiegelungen des Lichts und der Farben; und sind für die Mannigfaltigkeit und das Leben in der Landschaft ungemein fruchtbar. Sie überraschen das erstaunte Auge oft mit Erscheinungen, Bild "Zufaelligkeiten-05.jpg"die sich keine Phantasie blendender, zauberischer und vorübereilender bilden kann.«

1 | Die mannigfaltigen Veränderungen bei dem Aufgang und Untergang der Sonne

2 | die verschiedenen Stellungen, Bewegungen und Malereien der Wolken, zumal bei Gewittern und in den Abendstunden

3 | die durchstreifenden Sonnenblicke

4 | plötzlich einfallende Beleuchtungen und Beschattungen
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5 | der Schimmer des Mondes im vorüberwandelnden Gewölk

6 | die Erheiterungen und Verdüsterungen der Ferne, die sich nach der Beschaffenheit des Himmels richtet, der seine Gestalten und Lichter mit ihr verwechselt

7 | der sanfte bläuliche Duft, der über entfernten Aussichten schwebt

8 | die Spiegelungen der Farben im Regenbogen

Bild "Zufaelligkeiten-11.jpg"9 | die zwischen dem Grün der Wiese schimmernden Sternchen des Morgentaus

10 | die romantischen Figuren im umherziehenden Nebel

11 | die spielenden Bewegungen des Laubes und Wassers

12 | die lieblichen Widerscheine, die milder und anlockender sind als der Strahl des ursprünglichen Lichts


erhältlich in der Galerie R31, Reuterstr. 31, 12047 Berlin
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Öffnungszeiten:
bis 28.01.2012, Do+Sa 15–19 Uhr, Fr 15–20 Uhr
16. bis 25.02.2012, Do–Sa 15–19 Uhr
08. bis 31.03.2012, Do–Sa 15–19 Uhr

Dokumentation zum künstlerischen Ideenwettbewerb auf --> www.gera.de (pdf-Datei 2,6 MB)



Sitemap | Letzte Änderung: Aktuell (16.05.2012, 12:45:47) |
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