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Nachtleuchten - Kunst und Kultur im Reuterkiez

--> kunstreuter 11...09  



Kunst im Schaufenster



07. - 21.11.
Violeta Lópiz  CARRERA BERLIN: RACE BERLIN --> zur Bilder-Galerie

- why carrera Berlin
The idea comes from the necessity to occupy the window …

- description
„Carrera Berlin“ is a project of mail-art done by it's participants. … To make the project a success you can invite your friends to participate. …

- instructions
Bild "Aktuell:carrera-berlin-web2.jpg"1- a postcard must be sent, and the size is free (emails and carrier pigeons will not be considered)
2- when? after the starting signal that will be announced by email and on the web. It will be on friday the 6th of November.

Promotion by Luquerias - Thanks a lot!


shop window / Schaufenster
→ DZ. BÜRO-GALERIE
Reuterstr. 31

geöffnet Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa 15–20 Uhr



„Kunst ist Mehrwert!“

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Eröffnung am 06.11.2009 um 19 Uhr
am 07.11.2009 zu Nacht-und-Nebel 19–24 Uhr

Bild "SUCHTKUNST:R31_Kunst-ist-Mehrwert.jpg"Ausstellung bis 21.11.2009
geöffnet Mi–Sa 15–20 Uhr

in der Galerie R31, Reuterstr. 31
T 695 98 231 / Email: R31@suchtkunst.de

Eine komplizierte Sache – die Frage nach der Rolle und dem Wert der Kunst.

Mit künstlerischer Arbeit werden Kunst-Produkte geschaffen, aber auch die verschiedensten kreativen Dienstleistungen erbracht. Der Umfang dieser künstlerischen Leistungen sind der Öffentlichkeit kaum bekannt.

Niemand kann sagen inwieweit die Kunst in Neukölln auch ökonomisch relevant ist.

Das Projekt „Wert der Kunst“ im Reuterkiez soll die Sache vom Standpunkt der Wissenschaft etwas näher beleuchten. Die Künstler der Galerie R31 stellen ihre eigenen Fragen und finden vielleicht auch einige Antworten, denn „Kunst ist Mehrwert!“.

Gruppenausstellung
mit Arbeiten von Klaus Bortoluzzi, Tom Hansing, Denise S. Puri, Susanne Roth, Barbara Wrede, …



Programm zur Ausstellung:

Fr 06.11., ab 19 Uhr + Sa 07., 14. und 21.11., jeweils 17–19 Uhr
Spielen mit Barbara Wrede: AUF & AB - Künstler spielen.
Ein Spiel rund um Beruf und Berufung, Alltag und Durchhalten von Barbara Wrede
--> www.olompia.de

Fr 13.11., 19 Uhr + Sa 14.11., 15 Uhr
Video: Kulturimpuls Grundeinkommen.
Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt (CH 2008, 100 Min., Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND)
--> www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen

Do 19.11., 19–21 Uhr
Gesprächs-/ Diskussionsrunde: Kulturentwicklungsplan Neukölln 2009, „über die Zukunft der freien Kunstszene“
--> www.kultur-neukoelln.de/client/media/100/kulturentwicklungsplan.pdf

Fr 20.11., 19 Uhr + Sa, 21.11., 15 Uhr
Video: Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen.
Ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak (D 2009, 85 Min., Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND)
--> www.empire-stpauli.de



Wandtext zur Ausstellung:

Art for art’s sake?
Die Kunst ist nicht autonom. Längst hat die Kunst den ihr in der Moderne zugestandenen unabhängigen Raum wieder verlassen, mit dem Ziel, neue gesellschaftliche Relevanz zu erlangen. Heute ist die Kunst eng mit gesellschaftlich-historischen Dynamiken verwoben, nur nicht ganz so in der Weise, wie die Utopie gehofft hat: Kunst bewegt sich gegenwärtig in einem Spannungsfeld zwischen mittel- und selbstzweckhaftem Charakter.

Kunst ist Mittel zum Zweck
Kunst und kulturelle Produktion haben für wirtschaftliche Strukturen und Prozesse sowie eine erlebnisorientierte Warenwelt an Bedeutung gewonnen. Gerade die oft unkonventionelle und phantasiereiche Herangehensweise von Künstlern macht diese so wertvoll für die Produktion von Waren und Dienstleistungen.

Künstler prägen Orte
Mit Kunst und kultureller Produktion wird bewusst Standortmarketing betrieben. Kunst wirkt in den Raum und auf die Menschen, die dort leben. Zudem gilt es zunehmend als schick, sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Künstlern zu wähnen und dadurch von dem absorbierten Spirit und den adaptierten Lebensstilen der Künstler zu profitieren.

Künstler schaffen Arbeitsplätze und sichern andere Existenzen
Künstler können als Arbeitgeber fungieren. Sie vergeben Aufträge an andere Dienstleister und produzieren selbst Vorleistungen sowohl für verwandte Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft als auch andere Branchen.

Künstler bilden
Kunst sensibilisiert sowohl für Ästhetik und Symbolik als auch für Lebenswelten jenseits der tradierten gesellschaftlichen Konventionen. Durch Kunsterziehung werden gestalterische und kreative Fähigkeiten gefördert.

Künstler schaffen Optionswerte
Kunst und Kultur sind auch öffentliche Güter.
Die Gesellschaft kann sich inspirieren lassen, konsumieren und mitwirken.

(Melanie Fasche & Marco Mundelius, 11/2009)



Das Projekt „Wert der Kunst“ wird durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms »Zukunftsinitiative Stadtteil« Teilprogramm »Soziale Stadt« gefördert. Investition in Ihre Zukunft!

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